Es sind Vorwürfe, die politisch kaum brisanter sein können.
Sie kommen von der Polizei selbst, werfen ein ganz neues Licht auf den Umgang mit den Sex-Übergriffen in der Kölner Silvesternacht – und dürften für NRW-Innenminister Ralf Jäger (55, SPD) zu einer neuen, großen Gefahr werden.
Laut internen Polizeivermerken und E-Mails rief ein Beamter der Landesleitstelle, die Teil des Minister Jäger unterstellten Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW) in Duisburg ist, nach Erhalt der brisanten WE-Meldung in Köln an, um die Bitte zu übermitteln, die Meldung zu „stornieren“ bzw. den Begriff „Vergewaltigung“ zu streichen.
Dies sei „ein Wunsch aus dem Ministerium“. Die Kölner Polizei blieb zum Glück standhaft. Eine direkte Anweisung aus der Landesregierung zur Vertuschung? Es wäre ein handfester Skandal.
Nu kræver man at Indenrigsministeren Jäger går af.
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