Sieg Geil

Der Hitlergruß (von den Nationalsozialisten auch Deutscher Gruß genannt) ist Ausdruck des nationalsozialistischen Personenkults um Adolf Hitler.

Es handelte sich zunächst um den Gruß der NSDAP-Mitglieder und wurde nach 1933 zum offiziellen Gruß aller „Volksgenossen“.

Beim Hitlergruß wird der rechte Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schräg nach oben gestreckt. Dazu wurden meist die Worte „Heil Hitler“ oder „Sieg Heil“ gesprochen. Ausgenommen, wenn der Gruß Adolf Hitler persönlich entboten wurde. Dann lautete die Grußformel „Heil mein Führer“ in Anlehnung an die Anrede „Mein Führer“.

messerschmidt-straktarm.jpg

Heil?

In der Zeit des Nationalsozialismus 1933 bis 1945 war der Hitlergruß als so genannter Deutscher Gruß im ganzen Deutschen Reich verbreitet. Durch die häufige Verwendung schliff sich die Grußformel bisweilen auf ein knappes „Hitler“ sowie auch „Hei-tler“ ab.

lykketoft.jpg

Heil?

Es sei in diesem Zusammenhang erwähnt, dass in der Nazizeit die Verwendung des Hitlergrußes während der Karnevalstage möglichst unterbleiben sollte, um ihn vor „Herabwürdigung“ zu bewahren. Gemäß dem ehemaligen bayerischen NS-Innenminister Hermann Esser sollte stattdessen zur Begrüßung die rechte Hand ans Herz gelegt werden.

nyrup.jpg
Heil?

Eine Variante des Grußes, bei der der Arm nicht ausgestreckt, sondern nach hinten angewinkelt wird, ermöglichte es, auch bei körperlichen Gebrechen, die das Austrecken des Armes verunmöglichten, den Gruß abzuleisten. Diese Form des Grußes wurde dann verwendet, wenn enge Platzverhältnisse ein Austrecken des Armes nicht zuliessen oder der zu Grüßende dem Grüßenden direkt gegenüber stand. Hitler selbst grüßte meistens auf diese Weise, auch dann, wenn es durch die Umstände nicht geboten war. Dies führte zu der heute verbreiteten Ansicht, diese Grußform wäre Ausdruck einer gewissen Lässigkeit gewesen.

Heutige Neonazis verwenden daher manchmal Varianten des Hitlergrußes, zum Beispiel den so genannten Kühnengruß oder den so genannten „Schlampigen Führergruß“, bei dem der Arm nicht ausgestreckt, sondern nach hinten angewinkelt wird (Hitler selbst grüßte zeitweilig auf diese Weise). Weiterhin nennen manche Neonazis die Doppelzahl „88“ (Bedeutung: HH für „Heil Hitler“, also zweimal der achte Buchstabe des Alphabets) als Grußformel.

Der Kühnengruß ist eine Abwandlung des verbotenen Hitlergrußes. Der rechte Arm wird beim Kühnengruß gestreckt und der Daumen, der Zeigefinger und der Mittelfinger werden abgespreizt. Die anderen Finger bleiben angewinkelt. Es entsteht ein „W“ für „Widerstand“. Oft wird jedoch auch nur der Daumen abgespreizt.

Zum Beispiel benutzten die so genannten Swing Kids die Formulierung „Swing Heil“, um sich über die ihnen feindlich gesonnenen Nationalsozialisten lustig zu machen. Auch gab es die Version „Sieg Geil“, mit der auf das recht bewegte Liebesleben von Joseph Goebbels angespielt werden sollte. In Teilen des besetzten Frankreich und auch im Deutschen Reich selbst wurde gelegentlich auf „Heilt Hitler“ zurückgegriffen. Als Verballhornung kamen „Antworten“ auf den Gruß wie „Bin ich Arzt?“ oder „Ist er denn krank?“ vor.

Fra Wikipedia.

BT: I henhold til billedet. Hvilken variant er det, I mener, Messerschmidt anvender? Hvis han er så beruset, som man siger, så er det vel meget sandsynligt, at der er ‘Sieg Geil’? Det ser jo ud til, at der er damer tilstede.

2 Kommentarer

  1. Hende på billed mellem MM`s arm og hoved, heilèr hun osse!! he..he
    ja..ja..det er i disse tider svært, at kunne tage sig en tur i byen, for at “bøje armen” i venners våde lag.

Leave a Reply

Din email adresse vil ikke blive vist offentligt.


*


This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.